Die Wähler haben entschieden: Der neue Chef im Rathaus wird Subat heißen. Die Leute aus den Ortsteilen Eisenbach, Haintchen und Münster haben sich mehrheitlich für einen vermeintlichen "Neuanfang" und gegen die lange erduldete politische Dominanz von Niederselters entschieden. Ob damit den Interessen der beiden kleinen Dörfer Haintchen und Münster geholfen wird, bleibt abzuwarten. In Sachen Windrad-Politik könnte sich schon bald die Volksweisheit bestätigen: Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.
Die Bürger müssen ein zweitesmal zur Wahl schreiten, um den Bürgermeister der nächsten 5 Jahre zu bestimmen. Zwei "unabhängige" Kandidaten: Benjamin Zabel, Sohn des Altbürgermeisters und Bauamtsleiter von Selters, Naturschützer und Heimatfreund gegen Jan Pieter Subat, Bauamtsleiter aus Bad Camberg, wo er und seine politischen Partner aus dem traditionsreichen nassauischen Reha- und Kneippkur/Heilbad einen zersiedelten Industriestandort mit gigantischen Windstrom-Monstertürmen in den umliegenden Wäldern gemacht hat.
Kandidat Zabel steht für Bürgernähe, Vertrauen in solide Kommunalentwicklung, Natur- und Heimatschutz, Erhalt und Pflege der heimischen Naherholungsgebiete im Naturpark Taunus. Subat, mit der lokalen Region und der heimischen Land- und Forstwirtschaft wenig verwachsen kann lediglich auf den zweifelhaften "Fortschritt" seiner Tätigkeit in Bad Camberg verweisen.
Keine leichte Wahl, aber für Münster und das Laubustal dürfte Natur- und Landschaftserhalt schwerer wiegen als zweifelhaften "Judaslohn" für Windräder vor der Haustür und leichtfertig hohes Blackout- / Stromversorgungsrisiko durch mittelalterliche Abhängigkeit von Wind, Wetter und Jahreszeiten...
Der Einschuss, zielgenau auf die Postkutsche der Hinweistafel, ließ
keine Zweifel: Es war ein großes Kaliber und der Schusskanal
zeigte in Richtung eines Hochsitzes auf freien Feld Richtung Münster (wie im Bild rechts der glatte Durchschuß am 10 cm dicken Gerüstbalken zu erkennen). Einige Wochen danach, als die
Strafanzeige bereits gestellt war, wurde wahrscheinlich von dem Schützen die beschädigte Hinweistafel sorgfältig abgeschraubt. Warum wohl? Die Polizei hatte von Anfang an den Eindruck (Corona
bedingt?) erweckt, dass sie nicht sonderlich interessiert war. Relativ leicht hätte man womöglich noch, bei dieser sauber zu erkennenden Schussbahn, das Projektil finden können. Doch dazu gab es
scheinbar wenig Interesse. Dafür die Äußerung, dass das spätere Abschrauben ja keine gemeinschädliche Sachbeschädigung sondern nur einfacher Diebstahl wäre.
Irritierend, bei dem klaren Wortlaut des § 304 StGB, der eine solche Auffassung eigentlich nicht zulässt: "Wer rechtswidrig Gegenstände, welche zum öffentlichen Nutzen oder
zur Verschönerung öffentlicher Wege, Plätze oder Anlagen dienen, beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
Wie auch immer, hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren nun vorerst eingestellt, weil kein Täter ermittelt werden konnte. Gestern haben Aktivisten der Denkmalinitiative Alte Heerstrasse wieder eine neue Tafel angebracht. Der von den Ehrenamtlern der
Denkmalinitiative betreute Weg führt vom Galgenberg, Villmar bis zur Eisernen Hand bei Elkerhausen / Blessenbach - Klein-Weinbach und zweigt in Wolfenhausen ab zu den Streuobstwiesen und
Heimatmuseum in LaubusEschbach.
Auf den historischen Spuren von Schinderhannes.
Eine Grenzwanderung rund um Wolfenhausen.
Johann Philipp von Schönborn 1605-1673 Kurfürst von Mainz
Ein interessanter Vortrag über den berühmtesten Sohn LaubusEschbachs von Prof. Dr. Friedhelm Jürgensmeier in der Alten Kelterei HEIL, LaubusEschbach, über das Leben des Mainzer Kurfürsten und
Erzbischofs Johann Philipp von Schönborn, der als Sohn eines Ev.Reformierten Amtmanns der Grafen zu Wied-Runkel, Freiherr Georg von Schönborn, in der "Burg" (Runkeler Bezirks-Amtshof) von
LaubusEschbach im August 1605 geboren und dort auch vom Evangelischen Pfarrer Jakob Staudt getauft wurde. Nach dem Tod seines Vaters im April 1613, ließ seine Mutter ihn in Villmar ins katholische Taufregister eintragen und schickte ihn zu höherer akademischen Ausbildung ins Jesuitenkolleg nach Mainz. Er studierte in Orleans und Siena
Rechtswissenschaften und wurde bald darauf Domherr in Würzburg und Mainz, bis er schließlich 1642 zum Fürstbischof zu Würzburg und 1647 zum Erzbischof und Kurfürst zu Mainz berufen wurde. Er
verhandelte maßgebend den Westfälischen Frieden von 1648 und machte Schluß mit den Hexenprozessen in seinem Herrschaftsbereich.
"Dorferneuerung" nach 8 Jahren beendet
Die steingraue "Neue Mitte" von Münster ist in aller Stille von den Dorferneuerern vollendet worden. Ob sie wie die vorherige Brunnen-Anlage auch von den Bürgern angenommen wird und zur Identivikation der Dorfgemeinschaft beitragen kann, bleibt abzuwarten.
Das neue Bergbau-Ensemble am Rathausplatz Münster.
Das neue Ärztehaus in der Hinterstrasse wird in wenigen Wochen fristgerecht fertiggestellt.
Naturpark Taunus - Lange Hecke - Laubustal. So soll ein Kultur- und Erholungspark, wenn es nach den Plänen von GRÜNEN, CDU und SPD geht, zum Windstrom-Industriegebiet verwandelt werden.
Wer SPD und GRÜNE wählt stimmt zu, dass Wald und Naturschutzgebiete in Industrielandschaften verwandelt werden.